Neuer Film: Die Dampfschneeschleuder Xrot 9213

1. Februar 2012

Für den neuen Film auf BAHNWELT TV ab 1. Februar durften diesmal die Facebook-Fans abstimmen. Sie haben unter drei Bahnthemen aus Bayern, Österreich und der Schweiz den Film über die Dampfschneeschleuder der RhB gewählt. Xrot 9213 ist die letzte einsatzbereite, selbstfahrende Dampfschneeschleuder der Welt. Die 1910 von der SLM Winterthur gebaute Maschine dient auch heute noch der Rhätischen Bahn als Notreserve für die Schneeräumung auf der Berninabahn. Gelegentlich wird sie aber auch zu Sonderfahrten für Eisenbahnfreunde angeheizt. Der Film startet in der Reihe Bahntechnik hier.


Neuer Film: Die Dresdner Parkeisenbahn

30. September 2011

In der Reihe Bahntechnik stellt BAHNWELT TV die Dresdner Parkeisenbahn vor. 1950 im Großen Garten von Dresden als Kindereisenbahn gegründet, wurde sie zu DDR-Zeiten unter dem Namen Pioniereisenbahn Dresden betrieben. Wie bei allen einstigen Pioniereisenbahnen üblich, werden bei der Dresdner Parkeisenbahn die meisten Tätigkeiten von Kindern und Jugendlichen ausgeübt. Sie fungieren als Aufsicht, Fahrdienstleiter oder Zugbegleiter. Zu den Triebfahrzeugen der Parkeisenbahn gehören neben einer modernen Gelenklok und einer Akku-Ellok auch zwei Dampflokomotiven. Der Film startet hier


Neuer Film: Die Kirnitzschtalbahn

1. August 2011

In der Reihe Bahntechnik zeigt BAHNWELT TV den kleinsten Straßenbahnbetrieb Deutschlands. Die Kirnitzschtalbahn verkehrt seit 1898 von Bad Schandau zum Lichtenhainer Wasserfall. Auf etwa 8 Kilometern begleitet die meterspurige Bahn das Flüsschen Kirnitzsch auf seinem Lauf durch die bizarre Felsenwelt des Elbsandsteingebirges. Sie ist in jeder Hinsicht eine Besonderheit. Nirgendwo sonst fährt eine elektrische Straßenbahn in einen Nationalpark. Fotos vom verheerenden Hochwasser am 7. August 2010 im Kirnitzschtal kann man hier sehen. Der Film startet hier >>


Enthüllung der Jubiläums-Lok

27. Juni 2010

175 Jahre nach der Jungfernfahrt des Adlers, der ersten Dampflok Deutschlands, machen Roco und die Vogtlandbahn die Eisenbahngeschichte wieder lebendig: Gemeinsam bringen sie eine E-Lok im Design des Adlers in den planmäßigen Schienenverkehr. Der Taurus mit der Lok-Nummer 183 001 vereint historisches Aussehen und hochmoderne Technik. Holzverkleidung und Messingnieten: Was beim historischen Adler noch Material erster Wahl war, wird bei seinem Jubiläums-Nachfolger zu visuellen Stilelementen. Mit bedruckter Folie sind diese auf die moderne Lok aufgeklebt. Unter dem historisch angehauchten Farbkleid steckt die E-Lok Eurosprinter 64U4 des Herstellers Siemens, bei Eisenbahnkennern auch als „Taurus“ bekannt. Eine der modernsten Loks des 21. Jahrhunderts wird so zum Botschafter „175 Jahre Deutsche Eisenbahn“. Im Dezember soll die E-Lok von Roco als H0-Modell in den Modellbahnhandel kommen. Lesen Sie hier weiter. Foto: Martin Knaden


Noch mehr Dampflok-Erinnerungen

3. April 2010

Fast fünf Jahre ist es her als bei einem Brand des Lokschuppens im Nürnberger Stadtteil Gostenhof zwischen Nürnberg und Fürth zwei dutzend historische Fahrzeuge des Nürnberger DB-Museums stark beschädigt oder vernichtet wurden. Unter den völlig zerstörten Museumsstücken befanden sich neben dem Nachbau des „Adler“ auch der überwiegende Teil der betriebsfähigen DB-Museumsdampflokomotiven. Der neueste Film auf BAHNWELT TV möchte an diese Dampfrösser erinnern. 1997 lud das Verkehrsmuseum zum Dampf-Saisonende der DB AG zu einer Dampflokparade nach Nürnberg ein. In der Reihe Bahntechnik zeigt der Film noch einmal die betriebsfähigen Dampflok-Baureihen, die seinerzeit in Deutschland vor Sonderzügen eingesetzt waren. Darunter die DB-Maschinen 23 105, 50 622, 86 457 und 01 150, die Jubiläumslok von 1935. Der Film startet hier >>


Ein Leben für die Bahn

1. Februar 2009

kerschbaumerAls wir für die RAI Bozen in Südtirol die einzigartige Lokalbahn auf dem Ritten porträtierten, wären die Dreharbeiten ohne die uneingeschränkte Unterstützung des damaligen Betriebsleiter Peter Kerschbaumer wohl kaum möglich gewesen. Was hat er nicht alles für uns angestellt: Ob Mitfahrten in den historischen Triebwagen, Scheinanfahrten oder Sonderfahrten, vieles davon wurde eigens für die Kamera organisiert. So darf es zum Beispiel nicht verwundern, wenn im Film auf der Fahrt nach Mariahimmelfahrt ein fast menschenleerer Triebwagen zu sehen ist. Der Wagen 12 wurde nur für uns allein bewegt! Dazu gehörten auch Fahrten zu den schönsten Fotostandpunkten der Strecke, an denen wir aus- und wieder zusteigen durften. Das alles natürlich nicht ganz uneigennützig. Denn die Rittnerbahn war “seine” Bahn! Und diese verstand er auf wundervolle Weise perfekt ins beste Licht zu rücken. Unvergessen auch seine Pausen, die er stets bei einem Cappuccino auf der Terrasse eines Cafés nahe am Bahnhof Oberbozen zu nehmen pflegte. Von dort aus konnte er seine Bahn mit den ankommenden und ausfahrenden Wagen beobachten. Umso überraschender die Nachricht ein halbes Jahr später über seinen plötzlichen Tod bei einem Betriebsunfall durch Stromschlag. Man kann wohl behaupten, dass Peter Kerschbaumer für die Bahn lebte und gestorben ist. Sein Kollege Klaus Kofler wurde sein Nachfolger. Er ist es übrigens, der in dem Bahnwelt TV-Beitrag über die Instandhaltung der historischen Triebwagen, tatkräftig Hand anlegt. Den Film “Die Rittnerbahn” gibt es seit dem 100-jährigen Jubiläum in einer Neuauflage als DVD.


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